5.9.05

Oder wie ich lernte den Tee zu lieben...

Nachdem ich jede Menge gescheiterte Versuche mich hier einzuloggen hinnehmen musste (ich hatte bereits 2 Stunden nach der Anmeldung mein Passwort vergessen), sitze ich nun vor meinem PC und überlege ob ich etwas über mein Praktikum resümieren sollte.

Na gut...

Berlin, die Metropole am Nabel der mit Bauchspeck gefüllten Medienwelt liegt mir zu Füßen. Nun gilt es zu zeigen was man im Studium gelernt hat – oder wohl auch nicht.

Die ersten drei Tage Praktikum liegen hinter mir oder auch mächtig gewichtig auf mir und ich fühle mich schon ein klitzekleines bisschen geschafft. Vor 19 Uhr ist man selten zu Hause und da ich das Dritte mal in Folge verschlafen habe etwas Essbares einzukaufen, macht der Körper halt auch mal schlapp (darf er ja auch).

Wenn man dann nach getaner Arbeit und voller Erschöpfung die WG-Wohnung erreicht, die schwere Tasche einem auf den Boden sinkt, dann ist Alex bereits zu Haus. Er liegt nackt in einem Harem aus Dattelpalmen, lässt sich beschwingt durch sanfte Musik, die ein kleines Orchester in seinem Zimmer spielt, von zwei Mohren mit Weintrauben füttern. (So ähnlich stelle ich mir zumindest sein Praktikum vor)

Mein Praktikum an sich ist interessant und viel anspruchsvoller als alle medienrelevanten Vorlesungen der letzten 2 Semester zusammen – zumindest kommt mir das so vor ;-) Das kann natürlich auch an meinem ständig leeren Magen liegen, denn immerhin heißt es anspruchsvoll und nicht anspruchsleer. Wer weiß worauf ich hinaus will schreibe mir und als Dank gibt es meinen soeben geöffneten und handgepflückten „Relaxing Evening“-Teebeutel.

Nun gut...wer es bis hier hin geschafft hat und dennoch weiterliest, der soll auch noch kurz erfahren um was es in meinem Praktikum geht: Recherche und Konzeptentwicklung für ARTE-Themenabende, Dokumentationen und Reportagen.


So denn, ich fall um...

Sabbi

3 Comments:

At Dienstag, 06 September, 2005, Blogger Grubenhund said...

also zu diesen schweren vorwürfen möchte ich bitte stellung beziehen:

mein praktikum ist auch durchaus anspruchsvoll!!! und wer schließlich eher am morgen anfängt, darf auch früher zu hause sein. essen hab ich allerdings auch noch nicht im senat gesehen. noch nichtmal einen kaffee. naja.
der harem mit wunderschönen mädels: den gibt es. aber verflixxxt: sabby woher weißt du das??

 
At Mittwoch, 07 September, 2005, Blogger Grubenhund said...

Zitat: "das im studium gelernte"
Frage: was haben wir denn gelernt???

 
At Mittwoch, 07 September, 2005, Blogger Grubenhund said...

sag mal auch wenn sie sich GODFATHER nennen: SIE SIND ES NICHT UND DEMNACH AUCH NICHT ALLWISSEND.
so eine beleidigung wieder vom herren kath, na war ja zu erwarten.

@mischa: ich kann mir selber aussuchen wann ich anfange und wann ich gehe. hauptsache ich komme auch meine stunden und schaffe meine arbeit!!!!

 

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