29.11.05

Späße auf Kosten anderer

Hi ihr lieben,

auch der liebe Jason will euch von seinem wochenende berichten. ich bin mit meinem berliner chor nach greifswald an die winterliche ostsee gefahren. das war total cool da. wir waren in einem jugenddorf direkt an der see untergebracht. die 3 tage haben wir jedentag intensiv geprobt und unserer weihnachtsprogramm einstudiert. wir haben um neun uhr morgens begonnen und bis nachts halb 12 geprobt. war super schön und lustig. danach haben wir 50 chorleute immer heftig party gemacht. am sonntag haben wir dann in einer schönen alten backsteinkirche ein a capella konzert gegeben. nächstes wochenende haben wir dann noch 2 konzerte hier in berlin.

aber nochmal zurück zu greifswald. zwischen generalprobe in der kirche und konzert sind wir zum kaffeetrinken ins gemeindehaus gegangen. dabei musste man ein stückchen über den friedhof gehen. auf einmal entdeckte einer einen grabstein auf dem der name rehbein stand. auf einmal haben alle angefangen zu lachen und heftig witze zu machen. "Warum liegt hier nur das bein vom reh?"; ....
Als ich dann gesagt habe, dass das nicht lustig ist, sondern ein ganz normaler name und ich eine kenne die in MW mit mir studiert, die so heißt, war das gelächter riesengroß. wir haben tränen galacht. ich jedenfalls habe nun die aufgabe zu recherchieren, woher der name kommt und ob es nicht doch hirschkeule heißen soll.

hmm, kann mir einer helfen? vielleicht du ANDREA??

Hin und her kreuz und quer, ja so ist der Lauf der Welt …

Was ist nicht alles passiert in den letzten Wochen! Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. So viel Ereignisse die das Herz beglücken oder den Geist beflügeln.

Fangen wir am besten an dem Wochenende an, an welchem
der Micha dem weihnachtlichen Augsburg einen Besuch abstattete. Das war …. *grübel’* … Ä-Ja der 12/13.11. – genau. Ein sehr schönes Wochenende mit Martinsumzügen, einem leckern Sonntagsbruch und einem besch…..eidenen DJ (nicht war Micha ;)

Die darauf folgende Woche war sehr stressig, denn mein Projekt „Marktsonntag“ und die dazugehörige Pressekonferenz am Freitag rückte immer näher. Da stand ich nun und musste Rede und Antwort stehen, nachdem ich den Tag vorher beim Grafiker verbracht hatte und ihm diktierte was er ändern soll. Schon sehr interessant einmal alles aus einer anderen Perspektive zu sehen.Am Dienstag schon wieder Pressekonferenz. Diesmal zum Thema „Weihnachtsbäume in der Maxstraße“ und am nächsten Tag sind Markus und ich mit blöden Leuchtelchen und Weihnachtsbäumen in der Zeitung zu sehen. Zum Glück kennen mich hier nicht so viel ;)

Der nächste Tag war ebenfalls sehr ereignisreich. „City Preis“ Verleihung im Goldenen Saal im Rathaus mit einer wunderbaren A Capella Band und sehr leckerem Buffet. Damit aber nicht genug, am darauf folgenden Morgen wurde gleich weiter gefeiert, denn Chefchen heiratet. Eine sehr chaotische und merkwürdige Hochzeit. Aber typisch mein Chef. Nachdem Sie den ganzen Tag mit einer gemieteten Straßenbahn durch die Stadt führen ging es abends zum Hüttenzauber auf den Christkindlesmarkt oder auch „ Glühmarkt“. Ich finde dieses Wort so genial!!!
Glühmarkt trifft es eigentlich echt besser.

Nach diesem ganzen Towabo der Woche kam Claudi aus Dingolfingen zu Besuch. Wieder wurde der „Glühmarkt“ unsicher gemacht und die Mahagonibar aufgesucht. Diesmal mit einem grandiosen DJ ;) Noch etwas Sightseeing am Samstag, dann musste mein Försterle auch schon wieder fahren.
Schade, sehr Schade – den Samstagabend war eine der angesagtesten Partys in Augsburg - der „Bayern kolleg ball“. Das hätte dir sicher auch gefallen ;)

Nachdem ich nun am Sonntagmorgen noch ein paar Minuten die Augen zu gemacht hatten musste ich auch schon wieder raus – denn es war Marktsonntag. Da das nicht genug ist am Sonntag arbeiten zu müssen, war für 12.00 Uhr ein Fernsehinterview angesetzt. Was war ich aufgeregt!!! Am Montag dann noch eines – wenn das so weitergeht entdeckt mich vielleicht noch Hollywood … lol.
Nein, Spaß beiseite!
Es waren wirklich drei sehr abenteuerliche Wochen …














22.11.05

Die Seele der Sachsen,

ich habe es geschafft!!!
Ja, ich hatte die große Ehre und Freude am Montag eine der beliebten Karten für eine Konzert in der Seele von Sachsen, Steinernen Glocke, ... (nennt es wie ihr wollt). Ich war endlich drin: DIE FRAUENKIRCHE IN DRESDEN. Leute, es ist echt gigantisch. Es sieht noch alles so super neu und glänzend aus. Und dann diese Akustitk. Darauf kann Sachsen echt stolz sein. Ludwig Güttler höchstpersönlich hat dirigiert. Ich habe mit extra einen Tag urlaub genommen, um nach DD zu fahren. und es hat sich echt gelohnt.

Heute hatte mich der arbeitsalltag aber schon wieder. aber es macht ja spaß. am nächsten wochenende fahre ich mit meinem berliner chor nach greifswald. wir machen da ein probenwochenende und bereiten unsere weihnachtskonzerte vor. ich freu mich schon. endlich wieder weihnachtslieder singen!!! wie geben dann ein konzert in greifswald und 2 in berlin.

wir hatten ja im oktober schon in berlin 2 ganz tolle konzerte. beethovens neunte sinfonie in der ausverkauften philharmonie (2500 leute)!! einmaliges erlebnis.

berlin ist halt nicht mittweida. ich bin ständig in der coolen stadt unterwegs.

so das war erstmal das neueste von mir. lasst uns den tag feiern mit: www.merkelwitze.de


also ganz liebe grüße
aus dem vorweihnachtlichen berlin

17.11.05

Checkliste: 5 Kriterien für ein gutes Praktikum

Praktikanten erwarten Fairness, Unternehmen engagierte Mitarbeit. Wer andere Praktikanten fragt und schon im Vorstellungsgespräch klärt, ob einige wichtige Voraussetzungen erfüllt sind, kann böse Enttäuschungen vermeiden.

1. Komplexe Aufgaben
Bei zu schlichten Aufgaben hat ein Praktikant keine Chance zu beweisen, was er kann. Erfährt der Bewerber beim Vorstellungsgespräch, dass er drei Monate lang ausschließlich eine EDV-Datei pflegen soll, dann sollte er die Finger von der Stelle lassen. "Tagein, tagaus eine rasch erlernbare Tätigkeit zu machen, vergeudet Lebenszeit - für wenig Lohn", sagt Harro Honolka. "Natürlich muss jeder mal eine Datei pflegen oder Kaffee kochen. Aber nicht ausschließlich und auf Dauer."

Bei einem qualifizierten Praktikum dagegen steht der Erwerb komplexer Fertigkeiten im Vordergrund. Ideal wäre, wenn der Praktikant ein Projekt übernimmt, zum Beispiel die "Marktanalyse Polen" auf den aktuellen Stand bringt.

2. Eigenständig und nicht am Rockzipfel
Nach einer Einweisung sollte der Praktikant sein Projekt eigenverantwortlich bearbeiten können - natürlich unter gelegentlicher Hilfestellung. Schafft er das souverän, kann er beeindrucken: "Viele Unternehmen fürchten, dass Praktikanten zu sehr an der Hand genommen werden müssen, dass sie zu viele Fragen stellen und dadurch die Mitarbeiter zu sehr belastet werden", weiß Honolka. "Daher sollte der Praktikant seinem Gegenüber im Vorstellungsgespräch klar machen: Ich werde nicht an Ihrem Rockzipfel hängen."

3. Ausreichende Dauer
Ein Praktikum, das nur drei Wochen dauert, kann nicht qualifiziert sein, denn komplexe Aufgaben erfordern mehr Zeit und längere Einarbeitung. Das Unternehmen wird zudem nicht fundiert ausbilden, wenn der Praktikant zu kurz im Haus verweilt, um letztendlich produktiv mitarbeiten zu können. Das würde sich nicht rechnen.

Andererseits gilt aber auch: Sucht eine Firma Praktikanten gleich für ein ganzes Jahr, womöglich noch ohne jede Bezahlung, riecht das nach Ausbeutung. Drei Praktika mit jeweils zwei bis drei Monaten sind eine gute Faustregel.

4. Fester Ansprechpartner
Wenn es im Unternehmen einen Praktikumsbeauftragten gibt, ist die Betreuung einigermaßen sichergestellt.

5. Faire Bezahlung
Bestenfalls wird ein Praktikum mit 800 Euro entlohnt, marktüblich sind 300 bis 500 Euro. Und oft - etwa in der Medienbranche - wird gar nichts bezahlt. Wer sich das leisten kann, sollte das Praktikum trotzdem antreten, steht doch eine nützliche Erfahrung im Vordergrund und nicht das Geldverdienen.

Misstrauen kann aber auch angebracht sein, wenn ein Praktikum fürstlich entlohnt wird. "Bei einem Praktikum, bei dem ein Praktikant 1000 Euro verdient, lernt und sieht er oft nicht viel", warnt Honoloka und argwöhnt: "Da muss er wohl nach kurzer Einarbeitungszeit ranklotzen, beispielsweise tausende Adressen abtippen, sonst würde die Firma nicht so viel bezahlen."


Spiegel, 15. November 2005

9.11.05

So was gibt es nur in Bayern!!

Als Vorwort möchte ich kurz erwähnen, dass die Eventagentur in welcher ich momentan arbeite für das Projekt WM 2006 zuständig ist. Ich also das ganze Fiakso hier miterleben darf ....
Der folgende Artikel aus der "Neuen Szene" spiegel das manchmal recht eigenwillige bayrische Völkchen wieder ..... ;)

Jetzt auch noch das...
Die WM soll, wenn es nach OB Wegener geht, an den Stadtrand verlegt werden. Aber solche Peinlichkeiten ist man in unserer Stadt leider inzwischen gewohnt. Beispiele gefällig? OB Wengert hatte noch vor Amtsantritt vollmundig getönt, dass wenn er zum OB gewählt wird, es X-Large mit Sicherheit weiterhin geben wird. Das Ergebnis ist bekannt.
Aber auch aktuell gibt es einige Beispiele, wo man nur mit dem Kopf schütteln kann. Dabei handelt es sich um die Stillen Feiertage wie etwa Allerheiligen, wo am Vorabend, den 31.10. kurzfristig zahlreiche Halloween-Partys ausfallen mussten, weil ab 24.00 Uhr Tanzverbot herrschte und nur Musik aus den Boxen ertönten durfte, die den ernsten Charakter des Feiertages wahren. Seltsam nur, dass im Theater Augsburg an Allerheiligen eine heitere Operette wie "My Fair Lady" aufgeführt wurde und im Curt-Frenzel-Stadion das DEL-Eishockey-Spiel zwischen den Augsburger Panthern und der Hannover Scorpions stattfand.
Weiter geht es mit dem 12.11., wo ab 24 Uhr wegen Volkstrauertag wieder Tanzverbot in allen Augsburger Lokalen herrscht. Seltsam wiederum ist, dass an diesem Tag der Presseball in der Kongresshalle stattfinden wird, wo die lokale Prominenz aus Politik und Wirtschaft bis 4.00 Uhr morgens das Tanzbein schwingen wird. Um am 19.11. das gleiche Spiel, wieder Tanzverbot ab 24 Uhr, wegen Todensonntag. Komisch, dass das die Bürgermeister von Friedberg und Gersthofen das wenig berührt, denn dort darf im Gegensatz zu Augsburg getanzt werden.
Ganz Deutschland freut und rüstet sich für das Großereignis 2006, die Fussball-WM. Nachdem man ja sich darauf geeinigt hatte, vom Rathausplatz ans Rote Tor zu ziehen, zog am 03.11. der OB höchstpersönlich die Rote Karte für das WM-Spektakel! Die Fussball-WM soll doch bitte lieber vor den Toren der Stadt stattfinden. Eine glänzende Idee, Herr OB! Ein schöneres Eigentor kann man kaum erzielen.

7.11.05

Es weihnachtet sehr

hi ihr mw-fans in aller welt.

als ich am samstag in berlin unterwegs zum klamottenkaufen war, ist mir eines aufgefallen: nämlich, dass schon überall weihnachtlich dekoriert ist. das finde ich sowas von abtörnend. also echt mal. der echte christmasfreak kann da ja wohl noch warten.

aber all die dekoration zeigt uns doch eins. das jahr neigt sich dem ende. :-((
und damit silvester entgegen :-))

nun meine frage: wer von euch ist den am 31.12. mit in berlin dabei???

meldet euch mal (sowohl die die können als auch die die nicht wollen oder können)

gru gru gruuuuuuuuuuß

Von MDR-Geschenken, Sportverrückten und Jobs

Der erste Teil ist geschafft: Mit MDR-Tasse, -Shirt, -Leselampe, -Stiften und Espresso-Tassen bepackt, habe ich vergangenen Freitag meinen Schreibtisch an der Kantstraße geräumt. Da Anja schon eine Woche eher im Zoo fertig war, hatte ich das Vergnügen, die letzten Tage mit einem Sportstudenten zusammen zu wohnen. Ihr könnt euch denken, was das hieß: DSF und EUROSPORT in einer Tour. Aber zum Glück hat er am Mittwoch bei 'nem Kumpel Fußball geschaut, so dass der O.C.-Abend gerettet war :)
Ansonsten geht es mir recht gut. Hab jetzt eine Woche frei, bevor es am Montag im Umweltministerium losgeht. Am Mittwoch werd ich unserer sächsischen Lieblingsstadt mal einen Besuch abstatten und mir paar Wohnungen ansehen.
Ach und ratet mal, wen ich Samstag nachmittag im Radio gehört habe?! Tim Simon bei Radio Dresden in der Bundesliga-irgendwas-Sendung.

Und dann muss ich euch noch sagen, dass ich vielleicht doch nicht mit euch Sylvester feiern kann. Ich hab einen Job gefunden und muss auch am Sylvesterabend arbeiten. Sorry, aber das Geld ist sehr verlockend. . (typisch Medienmanagerin, nur auf Materielles fixiert *g*)

Macht's gut und unserem Namen alle Ehre :)
Andrea

6.11.05

Augsburg und seine Menschen

5 Wochen sind nun schon vergangen seitdem ich in Augsburg wohne. Ich muss sagen mir gefällt es wirklich richtig gut hier!! Hätte nie gedacht, dass es in Bayern eine so tolle Stadt gibt. Bis vor ein paar Monaten wusste ich ja nicht mal, wo genau Augsburg liegt.

Die drittälteste Stadt Deutschland ist von allen Stilepochen geprägt. Die malerische Innenstadt mit ihren verträumten Gässchen laden richtig zur Entdeckungstour ein. Die Menschen sind so freundlich und lachen einen an. Stellt man sich mit einer Straßenkarte hin, so stehen ohne zu fragen spätestens 1 Minute später 5 Leute da, die erklären wollen wo man hin muss. Beim Einkaufen mit voll gepackten Armen in der Kassenschlange, wird man gefragt, ob man nicht derweil seine Sachen mit im Einkaufswagen ablegen möchte.

Mittlerweile habe ich hier so viele Leute kennen gelernt, von denen mir schon einige ans Herz gewachsen sind, dass es mir schwer fallen wird wieder zu gehen …

Die Arbeit macht ebenfalls Spaß, das Team ist klasse. Es ist zwar oft chaotisch, aber da pass ich ja ganz gut rein …. J Markus und Steffi, die zwei anderen Praktikanten, bereichern das Büro sehr. Mein Chef, mit seinen sieben Kinder, wird am 24.11.05 seine 4 Frau heiraten ... *g*

In der Puppenkiste war ich noch nicht und auch noch nicht beim Eishockey, was hier so populär ist wie in Deutschland Fußball. Aber es ist ja auch noch Zeit.
Also wer sich mal in die Gegend verirrt, ist recht herzlich eingeladen.

2.11.05

Die schönen Seiten des verhassten Mittweida!

Nachdem ich immer nur schlechtes über MW hören, so will ich euch doch mal die schönen Seiten zeigen!!!

Denkt immer daran eine Stadt machen die Leute!! Und das - "was" man selber daraus macht!! Also aufhören mit rumheulen und nutzt die tolle Studentenzeit!!

War das verlängerte WE mal wieder in MW und es war einfach nur genial.